· 

Werde sichtbar als Doula

Hallo du Wundervolle,

 

Bestimmt hast du auch schon wahrgenommen, dass der Frühling gerade in seiner vollen Kraft steht und da auch ich gerade eine solche Energie in mir spüre, möchte ich den Zeitpunkt nutzen um mich einem Thema zu widmen, das viele Frauen, im Alltag sehr viel Überwindung und Kraft kostet.

 

Sichtbar werden

 

Es geht um das Thema „Sichtbarwerden“.

Sich sichtbar und damit auch angreifbar zu machen, bereitet uns Frauen sowohl privat, als auch anfangs in unserer Funktion als Doula große Schwierigkeiten. Das beobachte ich immer wieder bei den wundervollen Frauen, die ich als Doulas ausbilde und die oft auch darüber hinaus das Deu Doulapreneurs Mentorship Programm besuchen, weil gerade das Thema Sichtbarwerden so herausfordernd für sie ist.

 

Sichtbar zu werden, dich zu zeigen und von deinen wundervollen Diensten zu berichten, das ist wozu ich dich in diesem Blogartikel ermutigen möchte.

Dafür habe ich 5 Tipps zusammengetragen, mit deren Hilfe du deinem Ziel ein kleines bisschen näher kommen kannst und die in meiner Anfangszeit als Doula sehr hilfreich für mich gewesen wären.

 

 

 

Was du zu sagen hast, ist von Bedeutung

 

Wie schon angedeutet, hatte auch ich anfangs meine Schwierigkeiten mit dem Sichtbarwerden und wenn du mich vor zwei Jahren gefragt hättest, ob ich auf Instagram aktiv bin oder Videos drehe für YouTube, dann hätte ich bestimmt geantwortet: „Wer will sich das denn anschauen?!“

Meine Schwestern haben damals zu mir gesagt, ich solle doch einfach mal eine Kamera auf mich halten und filmen, wenn ich zu einer Geburt fahre.

Und ich habe mir immer wieder gedacht, dass das doch niemanden interessieren würde.

 

Wenn es dir also gerade auch so geht und du dir nicht vorstellen kannst, dass es da draußen tatsächlich Menschen gibt, die interessiert, was du zu sagen und zu zeigen hast, dann lass mich an dieser Stelle schon mal so viel verraten: Du liegst falsch ;)

 

Letztens fielen mir meine alten Flyer wieder in die Hände und mir fiel auf, dass ich mich in meiner Anfangszeit wirklich kaum gezeigt und sichtbar gemacht habe.

Später dann habe ich in einem Institut als Yogalehrerin gearbeitet und es gab genaue Vorgaben wie die jeweiligen Flyer auszusehen hatten, da war ich dann das Erste mal selbst zu sehen.

 

 

Mach dich fühlbar

 

Aus Kundinnensicht ist es natürlich super wichtig, den Menschen hinter dem Angebot zu kennen. Besonders wenn es um etwas so intimes wie Schwangerschaft und Geburt geht, ist dein Gesicht gefragt. Mach dich sichtbar und fühlbar für deine zukünftigen Kundinnen.

Sie brauchen ein Gefühl zu der Person, von der sie eine Dienstleistung kaufen wollen. Sie kaufen nicht nur ein Produkt, sondern bezahlen für einen energetischen Austausch mit einem Menschen.

Für eine Erfahrung. Für eine Energie, die dahinter steckt. Daher ist es so wichtig, dass du dich zeigst und damit auch fühlbar für dein Gegenüber wirst.

 

 

Kollektive Angst vor Ablehnung

 

Nun wissen wir also, dass es super wichtig ist, dass wir uns sicht- und fühlbar machen. Aber warum fällt uns genau das so schwer?

Aus meiner eigenen Erfahrung kann ich nur sagen, dass ich lange Zeit total Angst vor Ablehnung hatte beziehungsweise davor verurteilt zu werden, es nicht richtig zu machen.

Ich hatte Angst davor, nicht nur für mein Wissen verurteilt zu werden, sondern auch für den Wunsch, mein Wissen mit anderen Frauen zu teilen.l Und all das basiert natürlich in seiner Gesamtheit auf dem Wunsch, den jede von uns hat: Wir wollen geliebt werden. Ja, jeder Mensch möchte einfach nur bedingungslos geliebt werden.

Und ich erfahre immer wieder von Frauen, die eine Doula Ausbildung bei mir oder woanders machen und die selbst innerhalb ihrer eigenen Familie nicht ernst genommen und gesehen werden.

 

Ihr Ruf, diese große Aufgabe, die sie fühlen und für die sie bereit sind, alles anzugehen und in die Welt hinaus zu bringen, wird nicht gehört.

Sie werden nicht dafür gesehen oder sogar dafür verurteilt, weil es eben kein Hochschuldiplom ist, welches sie am Ende der Ausbildung mitbringen, was in den Augen der Eltern vielleicht mehr „wert“ wäre.

Und all diese Erfahrungen schwingen natürlich mit rein in unser System.

Es schwingt mit rein in die kollektive Angst vor dem Wissen und dem Verurteiltwerden.

Schließlich ist es noch nicht so lange her, dass weise Frauen für ihr Wissen mit ihrem Leben bezahlt haben.

Und all das ist nach wie vor Teil in unserem weiblichen kollektiven Feld und beeinflusst dich, ob du es willst oder nicht.

 

Damit du dich ein Stück weit davon befreien oder zumindest aktiv in die Auseinandersetzung damit gehen kannst, zeige ich dir nun 5 Wege, die dir dabei helfen und dich unterstützen können, wenn du dich als Doula sichtbar machen möchtest.

 

 

 1. Setze dich mit deiner eigenen Geburt auseinander

 

Bevor du dich in das Feld von Schwangerschaft und Geburt begibst, empfehle ich dir, dich zunächst deiner eigenen Geburtsgeschichte zu widmen. Integriere dein eigenes Erleben, deine Empfängnis, die Schwangerschaft deiner Mutter. Deine Geburt. Denn das prägt dich so unfassbar. In der Déu Doula Ausbildung ist das ein elementarer Teil, da mir die Auseinandersetzung mit der eigenen Geburtsgeschichte so wichtig ist und ich sehe, was es für einen Unterschied macht, wenn du dir deine eigene Geburtsgeschichte liebevoll angeschaut und sie für dich integriert hast.

 

 

 2. Visionsarbeit

 

Weißt du bereits was du wirklich in die Welt hinaus bringen möchtest und kennst deine eigene Vision? Wenn nicht, dann wird es dir für deinen weiteren Weg enorm helfen, dir darüber Klarheit zu verschaffen. Denn wenn du weißt, wofür du stehst und was du in die Welt hinaus bringen möchtest, gibt dir das auch Kraft und Klarheit und du wirst ganz anders auftreten.

Konkret kannst du dich mit deiner eigenen Vision auseinandersetzen, in dem du ein Vision Board anfertigst. Im Internet findest du dazu mittlerweile tolle Anleitungen.

Ich persönlich habe für mich selbst ein Missions Board angefertigt.

Denn ich kann dir sagen, was ich tue, das tue ich nicht für mich. Meine eigenen Kinder sind schon groß. Ich mache all das für dich und deine zukünftigen Kundinnen. Ich tue es auch für meine eigenen Kundinnen und vor allem tue ich es für all die Babys, die da kommen werden.

 

 

3. Kenne deine Wahrheit

 

Wenn du dich mit deiner eigenen Vision beschäftigt hast, wird auch ganz automatisch die Frage danach aufkommen, warum du das alles überhaupt machst. Warum möchtest du Frauen unterstützen? Warum möchtest du deine Erfahrungen teilen?

 

Ich gehe immer davon aus, dass es im Leben keine negativen Erfahrungen gibt, sondern es Lernlektionen für uns sein können, bei denen wir die Möglichkeit erhalten, mit einer bestimmten Erkenntnis hervor zu gehen.

Du hast Trainingspartner getroffen und ja, vielleicht war dieses Erlebnis auch echt nicht schön, dennoch hast du Unmengen draus gelernt und bist daran gewachsen. Und diese Sicht, kannst du auch den Frauen, mit denen du arbeiten wirst, weitergeben.

Also frage dich, warum mach ich das überhaupt? Warum mache ich mich sichtbar? Warum mache ich mich angreifbar? Warum riskiere ich kritisiert zu werden und die Angst vor Verurteilung zu spüren?

Warum mache ich das?

Wenn du für dich Antworten auf diese Fragen gefunden hast, kannst du den nächsten Tipp für dich nutzen.

 

 

4. Finde deine eigenen Affirmationen

 

Es mag simpel klingen, aber es wird einen unheimlich großen Effekt auf dein Unterbewusstsein haben und dich in deinem Tun stärken und tragen.

 

Finde eine Affirmation, mit der du arbeiten kannst und wende sie 21 Tage an. Konkret kannst du diese Affirmation für 21 Tage, sieben Mal am Tag, eine Minute lang, in der Stille nutzen.

Anfangs kann es hilfreich sein, wenn du dir einen Timer stellst. Denn bis Neue Dinge Gewohnheiten für uns werden, dauert es bekanntlich seine Zeit. Stell dir deinen Timer daher für alle zwei Stunden und wiederhole im Geist deine Affirmation.

Diese kann zum Beispiel sein: „Die Welt wartet auf mich.“ oder auch so etwas wie „Ich bin bereit für den nächsten Schritt.“.

Wenn du dir Unterstützung dabei wünschst deine eigene Affirmation zu finden, dann kontaktiere mich gerne.

 

 

5. Beginne! Fang einfach an!

 

Vielleicht merkst du jetzt wie etwas Panik in dir aufsteigt und dir sofort die alt bekannten Gedanken in den Kopf schießen.

Wir haben so oft das Gefühl, noch nicht gut genug, noch nicht professionell genug, noch nicht erfahren genug zu sein und blockieren uns dadurch selbst.

 

Diesen Gedanken, kannst du gleich aus deinem Gehirn ausradieren, denn er möchte dich daran hindern, in deine volle Größe zu gehen und das was du in die Welt hinaus bringen möchtest, sollst, darfst, auch wirklich umzusetzen.

Was du tun kannst, um aus diesem Gedankenkreis auszusteigen: Überlege dir, womit du dich gut fühlst. Was ist dein Kanal? Vielleicht hast du Spaß daran, Artikel zu schreiben oder aber du kannst dich am besten über das gesprochene Wort ausdrücken. Vielleicht ist in diesem Fall ein eigener Podcast das Richtige für dich (für den Anfang könntest du dich ja auch als Gast einladen lassen).

Was auch immer es ist, in dem du dich am besten ausdrücken kannst, formuliere ein Ziel für dich und behalte dieses Ziel im Fokus.

 

Ich habe vor Kurzem etwas total schönes gelernt, was ich jetzt auch so für mich umsetze.Help one person everyday.

Helfe jeden Tag einer Person auf der Plattform, auf der du unterwegs bist und auf der du dich wohlfühlst. Tritt dort einmal am Tag in Kontakt mit einer Person und helfe ihr mit deinem Wissen. Ich finde diese Methode super, sie ist so einfach umzusetzen und ist in kleinen Schritten machbar. So entstehen Begegnungen und Beziehungen zu Frauen und du kannst üben, dich Schritt für Schritt sichtbar zu machen.

 

 

Nun bist du dran! Lebe dein Potential!

 

Ich hoffe, dass ich dir mit diesen Tipps ein Wenig Klarheit verschaffen konnte.

Ich weiß, es ist anfangs nicht leicht, aber mit diesen Schritten kannst du dich darin üben und in deinem ganz eigenen Tempo Sichtbarwerden. Es ist ein innerer Prozess, der Zeit braucht und diese Zeit darfst du dir nehmen.

Wenn du dir dabei einen geschützten Raum wünschst, möchte ich dir anbieten, dich für das Doula Mentorship Programm anzumelden. Dort bekommst du Zeit und Raum, für deine eigenen Prozesse und wir können im Austausch von den Erfahrungen und Lernlektionen der anderen profitieren.

 

Bleib dran. Du hast eine Verantwortung. Du hast ganz viel Wissen und Erfahrungen in dir. Jede Frau trägt einen großen Wissensschatz in sich.

Und da draußen warten, bewusst oder unbewusst ganz viele Frauen auf dich, auf deine Energie. Auf deine Weisheit. Damit du sie darin unterstützt, eine erfüllte, selbstbestimmte, glückliche Schwangerschaft und Geburt zu erleben. Also lebe dein Potential, lass dein Licht scheinen. Nimm deine Rolle, deine Position ein für die nächsten Generationen.

 

Ich danke dir ganz herzlich für deine Zeit, für deine Aufmerksamkeit und wünsche dir alles, alles Gute

 

Deine Bridget.

 

Kommentar schreiben

Kommentare: 0